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Kurzes Lehrbuch der Kolloidchemie

Paperback Duits 2014 9783642872556
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Samenvatting

Schon im Jahre 1942 wurde uns .vom Springer-Verlag der Vorschlag ge­ macht, ein kurzes Lehrbuch der Kolloidchemie zu verfassen. Durch die Kriegsverhaltnisse konnte der Plan aber erst jetzt verwirklicht werden. Wir haben versucht, die wichtigsten Ergebnisse und Probleme der modemen Ko.lloidchemie moglichst elementar darzustellen, wobei sowohl die anorga­ nischen wie auch die organischen Kolloide beriicksichtigt wurden. Es war der leitende Gedanke, bei BehandIung verschiedener Fragen auBer der TeilchengroBe besonders die Teilchenfonp. zu beriicksichtigen. Nicht nur die GroBe, sondem auch Gestalt, Bau und OberfHichenbeschaffenheit der kolloiden Teilchen sind bei allen kolloidchemischen Vorgangen von Wichtigkeit. Gliicklicberweise hat die modeme Kolloidchemie jetzt auch noch die Elektro­ nenmikroskopie zur Verfiigung, die einen direkten Einblick in die Mikrowelt der Kolloide gewinnen laBt. Was die Wahl der Beispiele anbelangt, so wurden I. die praktisch wichtigen und 2. die hOchstgereinigten undchemisch gut defi­ nierten Kolloide (die anorganischen meist nach den Arbeiten der Woo Pauli­ schen Schule, die organischen nach denen der H. Staudingerschen Schule) ausgewahlt. Auf einige klassische Beispiele muBte wegen Raummangel verzichtet werden, da eine Betrachtung der in jiingster Zeit neu geschaffenen syntheti­ schen Kunststoffe, die auch kolloide Losungen liefem, uns wichtiger schien. Der Stoff des Buches ist in zwei Abteilungen gegliedert. In dem kiirzeren ersten Teil werden die Grundbegriffe und elementaren Untersuchungsmethoden der Kolloldchemie behandelt .. Das ware ungef~r der Stoff, den die Studieren­ den kennen J;lliissen, urn mit einem Praktikum der Kolloidchemie zu beginnen.

Specificaties

ISBN13:9783642872556
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:282
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Inhoudsopgave

Erster Teil.- Chemie und Kolloidchemie.- Einiges aus der Entwicklung der Kolloidchemie.- Bedeutung der Kolloidchemie.- I. Die Grundbegriffe der Kolloidchemie.- Einteilung der Kolloide.- Anorganische und organische Kolloide.- Sphäro- und Linearkolloide.- Molekül- und Micellkolloide.- Solvatisierte (lyophile) und nichtsolvatisierte (lyophobe) Kolloide.- Hydrophile und lipophile Atomgruppen.- Teilchengestalt, Solvatation und Oberfläche.- Zusammenfassendes und Ergänzendes über die kolloidchemische Nomenklatur.- II. Die elementaren Untersuchungsmethoden der Kolloidchemie.- Darstellung einiger Kolloide für Versuchszwecke.- Filtration und Ultrafiltration.- Diffusion und Dialyse.- Die Koagulation.- Die Viskosität.- Die optischen Eigenschaften.- Die Konzentration und Dichte der Sole.- Zweiter Teil.- III. Disperse Systeme vom molekularkinetischen Standpunkt aus betrachtet.- Die Brownsche Bewegung.- Diffusion.- Sedimentationsgleichgewicht.- Der Osmotische Druck.- IV. Die Grenzflächenerscheinungen.- Die Oberflächenspannung.- Zustandekommen und Definition der Oberflächenspannung.- Messung und Größe der Oberflächenspannung.- Die Adsorption. Dynamische und statische Oberflächenspannung.- Beeinflussung der Oberflächenspannung des Wassers durch verschiedene kapillaraktive Stoffe.- Ausbreitung von Stoffen auf Flüssigkeitsoberflächen. Monomolekulare Schichten.- Die Benetzungsvorgänge, Der Randwinkel.- Grenzflächenaktivität.- Oberflächenspannung kolloider Lösungen.- Anorganische Kolloide.- Organische Kolloide.- Die Bedeutung der Oberflächenspannung.- Die Oberfläche des dispersen Anteils. Adsorptionserscheinungen.- Oberflächenvergrößerung bei der Dispergierung.- Oberflächenbeschaffenheit kolloider Teilchen.- Die Adsorption.- Definition und Allgemeines.- Gesetzmäßigkeiten bei der Adsorption.- Adsorption an der Grenzfläche fest-flüssig.- Adsorption organischer Stoffe. Chromatographische Analyse.- Einfluß des Lösungsmittels und der Temperatur auf die Adsorption.- Die Ionenadsorption.- Die Adsorption von Kolloidteilchen.- Die Adsorption an der Grenzfläche festgasförmig.- Die Desorption.- Zur Theorie der Adsorption.- V. Die optischen Eigenschaften disperser Systeme.- Die Streuung des Lichtes in farblosen Solen.- Das Rayleigsche Gesetz.- Abhängigkeit der Lichtstreuung von der Konzentration, Tyndallometrie, Nephelometrie.- Abhängigkeit der Lichtstreuung von der Teilchengröße.- Messung des vom Sol durchgelassenen Lichts.- Opaleszenz und Trübung disperser Systeme.- Absorption des Lichtes in Solen (Farbe).- Messung der Lichtabsorption.- Die absorbierten und zerstreuten Lichtmengen.- Die Absorption ultravioletter Strahlen.- Andere optische Eigenschaften.- Lichtbrechung und Konzentration.- Die optische Anisotropie kolloider Lösungen.- VI. Die elektrischen Eigenschaften disperser Systeme.- Die Elektrophorese (Kataphorese).- Das elektrokinetische Potential.- Die Größe der Teilchenladung.- Die elek-trische Leitfähigkeit.- Anwendungen der Elektrophorese.- Die Elektroosmose.- Die Anwendungen der Elektroosmose.- Das Strömungspotential und Fallpotential.- Die Gründe der Aufladung von Kolloidteilchen.- Aufladung durch Dissoziation der den Teilchen angehörigen Atomgruppen.- Aufladung durch Adsorption von Ionen.- Die Reibungselektrizität als Grund der Aufladung.- Die Beeinflussung der Teilchenladung.- Der Einfluß verschiedener Elektrolyte auf die Ladung bzw. auf das elektro kinetische Potential.- Der isoelektrische Punkt.- Die Proteine als amphotere Kolloidelektrolyte.- VII. Die Viskosität kolloider Lösungen.- Die Meßmethoden.- Das Wilh. Ostwaldsche Kapillarviskosimeter.- Das Rotationsviskosimeter.- Das Kugelfallviskosimeter.- Die Viskosität von Sphärokolloiden.- Die Konzentrationsabhängigkeit der Viskosität.- Viskosität und Teilchengröße.- Die Viskositätszahl.- Die Abhängigkeit der Viskosität von der Tem-peratur.- Einfluß elektrischer Ladungen auf die Viskosität.- Die Viskosität der Linearkolloide.- Viskosität und Teilchenform.- Sol- und Gellösungen.- Die Abhängigkeit der Viskosität vom Polymerisationsgrad (Molekulargewicht, Teilchengröße). Viskositätsmessungen an Sollösungen.- Die Viskosität heteropolarer Linearkolloide.- Einfluß der Temperatur und des Alterns auf die Viskosität der Linearkolloide.- Der Einfluß des Lösungsmittels auf die Viskosität.- Die Beurteilung der technischen Eigenschaften eines gelösten Stoffes aus der Viskosität seiner Lösungen.- Die Strukturviskosität.- Die Abhängigkeit der Viskosität vom Druck bzw. von der Schubspannung.- Die Charakterisierung nicht-Newtonscher Sole durch Fließkurven.- VIII. Die Bestimmung der Teilchengröße.- Bestimmung der Teilchengröße mit Hilfe der Ultrazentrifuge.- Prinzip der Methode.- Beschreibung der Apparatur.- Die mit der Ultrazentrifuge gewonnenen Ergebnisse.- Bestimmung der Teilchengröße mit Hilfe des Ultramikroskops.- Beschreibung der Apparatur.- Anwendungsbereich des Ultramikroskops und die Ergebnisse.- Bestimmung des Molekulargewichts bzw. der Teilchengröße durch Messung des osmotischen Druckes.- Bestimmung des Molekulargewichts durch Viskositätsmessungen.- Weitere Methoden.- Kryoskopie und Ebullioskopie.- Isotherme Destination.- Messung der Diffusion.- Abschätzung der Teilchengröße durch Ultrafiltration.- Bestimmung des Molekulargewichts nach der Dialysemethode.- Bestimmung des Molekulargewichts bzw. der Teilchengröße durch Fällungstitration.- Teilchengröße aus der Fallgeschwindigkeit.- Bestimmung der Teilchengröße nach der Streuung des Lichtes.- Chemische Methoden.- Bestimmung der Polydispersität.- IX. Bestimmung der Teilchenform.- Bestimmung der Teilchenform aus der Lichtstreuung, Depolarisation und Strömungsdoppelbrechung.- Schlierenbildung.- Funkeln im Ultramikroskop.- Messung des zerstreuten Lichtes strömender Teilchen.- Depolarisation.- Strömungsdoppelbrechung.- Doppelbrechung im magnetischen Felde.- Bestimmung der Teilchenform mit der Ultrazentrifuge.- Bestimmung der Teilchenform durch Viskositätsmessungen.- Der Dissymmetriefaktor.- Über die Gestalt der Fadenmoleküle in der Lösung.- Eine einfache Klassifikation der Kolloide nach der Teilchenform.- X. Die Bestimmung der Teilchengröße und -form mittels Röntgen- und Elektronen- strahlen.- Bestimmung mittels Röntgenstrahlen.- Geschichtliches.- Wie kommen die Diagramme kolloider Stoffe zustande?.- Bestimmung der Teilchengröße.- Bestimmung der Teilchenform.- Einige Beispiele der Teilchengröße- und -formbestimmung.- Bestimmung der Teilchengröße mittels Elektronenstrahlen.- Elektronenmikroskopische Bestimmung der Teilchengröße und -form.- Die Methode.- Das Elektronenübermikroskop.- Die Resultate der übermikroskopischen Untersuchungen.- Einige weitere Ergebnisse der Untersuchungen von Kolloiden mit Röntgen strahlen.- Anorganische Kolloide im Röntgenstrahl.- Aufbau der Seifenlösungen.- Kleinwinkelstreuung.- XI. Die Herstellung kolloider Lösungen.- Die Dispergierungsmethoden.- Herstellung kolloider Lösungen durch Mahlen.- Dispergierung durch Ultraschallwellen.- Herstellung von Solen durch elektrische Zersteubung von Metallelektroden.- Herstellung kolloider Lösungen durch Peptisation von Niederschlägen.- Die Kondensationsmethoden.- Der Vorgang der Kondensation.- Kondensationsprozesse durch Verminderung der Löslichkeit.- Die chemischen Kondensationsmethoden.- Herstellung von Gold- und Silbersolen und dereh Eigenschaften.- Die Schwefelscle.- Die Oxydhydratsole.- Kolloide Salze.- Reinigung und Konzentrierung der Kolloide durch Elektrodekantation.- Die Eigenschaften der erhaltenen Lösungen.- Die Bildung kolloider Stoffe in Polymerisations- bzw. Polykondensationsreaktionen.- Isolierung hochpolymerer Naturstoffe.- Fraktionierte Fällung.- Die Löslichkeit von Molekülkolloiden.- XII. Die Zustandsänderungen lyophober Sole.- Die Beständigkeit der Sole. Alterungserscheinungen.- Die Ursachen der spontanen Alterung.- Chemische Änderungen während des Alterns.- Alterung und Teilchenform.- Der Lebenslauf eines Sols.- Die Koagulation lyophober Sole durch Elektrolyte.- Quantitative Untersuchung der Koagulation.- Der Flockungswert.- Die Schultze-Hardysche Regel.- Der Einfluß hochwertiger Ionen.- Die verschiedene Wirkung gleichgeladener Ionen.- Die Wirkung mehrwertiger Ionen, die dasselbe Ladungsvorzeichen wie die Kolloidteilchen haben.- Der Einfluß der Wasserstoffionenkonzentration.- Koagulation durch Elektrolytgemische.- Das Phänomen der „Unregelmäßigen Reihen“ (Doppelflockung).- Der Einfluß der Solkonzentration.- Die physikalisch-chemischen Gründe der Koagulation.- Warum und wie bewirken die Elektrolyte die Ausflockung?.- Flockungswert und Aktivitätskoeffizient.- Die Koagulationsgeschwindigkeit.- Abnahme der Teilchenzahl.- Schnelle und langsame Koagulation.- Die Koagulation polydisperser Sole.- Der Einfluß der Teilchenform auf die Koagulationsgeschwindigkeit.- Hervorrufung und Beeinflussung der Koagulation durch verschiedene Mittel.- Die Gewöhnung.- Die mechanische Koagulation.- Die thermische Koagulation.- Die Koagulation durch Stromwirkung.- Koagulation durch Strahlenwirkung.- Der Einfluß verschiedener Nichtelektrolyte auf die Beständigkeit lyophober Sole.- Die Beständigkeit verschiedener Solgemische.- Die, gegenseitige Koagulation entgegengesetzt geladener lyophober Sole.- Die Wirkung gleichgeladener lyophober Sole aufeinander.- Die Flockung lyophober Sole durch lyophile.- Die Schutzwirkung lyophiler Sole.- XIII. Die Zustandsänderungen lyophiler Kolloide.- Die Bedeutung der Solvatation und Ladung für die Beständigkeit lyophiler Sole.- Stark und schwach solvatisierte Teilchen.- Versuche, den Solvatationsgrad zu bestimmen.- Teilchengröße, Teilchenbau und Solvatation.- Die Umwandlung lyophiler Kolloide in lyophobe.- Einteilung lyophiler Kolloide hinsichtlich der Beständigkeit.- Die Koagulation lyophiler Kolloide durch Elektrolyte.- Die Koagulation typischer (stabiler) lyophiler Sole.- Einfluß der Wasserstoff-ionenkonzentration.- Quantitative Zusammenhänge zwischen Salz- und Kolloidkonzentration.- Die Koagulation durch Schwermetallsalze.- Die physikalisch-chemischen Gründe der Koagulation lyophiler Sole durch Elektrolyte.- Drei Arten der Solvatation.- Die peptisierende Wirkung von Elektrolyten.- Fällbarkeit durch Nichtlösungsmittel.- Fällbarkeit und Löslichkeit.- Eigenschaften des Fällungsmittels.- Die Konzentration des Kolloids. Einfluß der Temperatur.- Einfluß der Wasserstoffionenkonzentration.- Fällbarkeit, Teilchengröße und Teilchenform.- „Unregelmäßige Reihen“ bei der Koagulation durch Nichtlösungsmittel.- Die Koagulation lyophiler Sole durch Nichtelektrolyte und Salze.- Niedrige Salzkonzentration.- Hohe Salzkonzentration.- Die Gründe der Sensibilisation und Stabilisation.- Bedeutung der Sensibilisations- und Stabilisationseffekte.- Die Beeinflussung der Größe und Struktur der Teilchen lyophiler Kolloide.- Reversible Änderung der Teilchengröße von Mizellkolloiden.- Reversible Dissoziation der Proteinmoleküle.- Hervorrufung der Flockung durch verschiedene Mittel.- Durch chemische Mittel erzwungene irreversible kolloidchemische Umwandlungen.- Gegenseitige Flockung und Entmischung zweier lyophiler Kolloide.- Die Koazervation.- Deutung der gegenseitigen Fällung und Entmischung.- Die Gelatinierung.- XIV. Die Gele.- Klassifikation der Gele.- Was sind Gele?.- Einteilung der Gele.- Die Gelbildung.- Gelbildung durch Koagulation bzw. Löslichkeitserniedrigung.- Erstarrung eines Sols infolge von Abkühlung.- Gele als Reaktionsprodukte zweier konzentrierter Lösungen.- Die Quellung.- Der Quellungsdruck.- Die Quellungsgeschwindigkeit.- Beeinflussung der Quellung durch verschiedene Mittel.- Die Eigenschaften der Gele.- Die Struktur.- Die Flüssigkeitsabgabe und Aufnahme.- Das Gefrieren von Gelen.- Die optischen Eigenschaften der Gele.- Die Synaerese.- Die Thixotropie.- Die technischen Eigenschaften einiger Xerogele.- Die Membranen als Gele.- Die Porenweite und Quellungsgrad.- Donnansches Membrangleichgewicht.- Permeabilität und Ladung von Membranen.- Komplizierte Membranen mit veränderlichen Struktur.- Diffusion und Reaktionen in Gelen.- Diffusion in Gelen.- Rhythmische Fällungen in Gelen.- Organische Gele im Röntgenstrahl.- XV. Die Emulsionen.- Herstellung und Eigenschaften der Emulsionen.- Aggregatzustand, Dispersitätsgrad und Konzentration.- Die Emulgatoren. Struktur der Emulsionsteilchen.- Umkehrbare Emulsionen.- Einige praktisch wichtige Emulsionen.- XVI. Gasdispersionen und Schäume.- Einiges über Gasdispersionen.- Die Schäume.- Der innere Aufbau der Schäume.- Die Schaumbildner (Schäumer).- Zwei- und mehrphasige Schäume.- Zerstörung der Schäume.- Die Schäume in der präparativen Praxis und in der Technik.- XVII. Ärosole (Nebel, Staub, Rauch).- Definitonen.- Darstellungsmethoden.- Die optischen Eigenschaften der Ärosole.- Die Teilchengröße und -Form der Ärosole.- Stabilität, Koagulation und Entnebelung.- Die Bedeutung der Ärosolforschung.- XVIII. Feste Sole.- Einschränkung des Gebiets fester Sole.- Amorphe Stoffe als Dispersionsmittel.- Durchsichtige kristalline Stoffe als Dispersionsmittel.- Namenverzeichnis.

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